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Der Beruf des Binnenschiffers

Auf dem Rhein und vielen anderen Flüssen  sowie auf den Kanälen und auf den Wasserstraßen der europäischen Nachbarstaaten verkehren eine Vielzahl von Binnenschiffstypen. Außer ihrer Art der Fortbewegung unterscheiden sich die Schiffe auch in ihrer Bauweise, bedingt durch die Güter, die damit befördert werden. So sieht man Fahrgast-, Güter- und Tankmotorschiffe, jedoch auch solche, die nur zur Fortbewegung anderer Fahrzeuge dienen, nämlich  Schubboote und Schlepper. Alle diese Schiffstypen beherrschen das Bild der Binnenschifffahrt. Sie werden u.a. zum Transport von Massengut und Stückgut eingesetzt, z.B. Kohle, Mineralöle, chemische Produkte, Container usw.
Jedes Schiff hat einen Kapitän. In der Binnenschifffahrt wird er meistens Schiffsführer genannt. Der Schiffsführer trägt die Verantwortung für Besatzung, Schiff und Ladung. Neben seinen Aufgaben als Vorgesetzter an Bord verfügt er über große praktische Erfahrung in der Navigation, im Umgang mit der Ladung und er kennt die Bestimmungen aus den einschlägigen Schifffahrtspolizeiverordnungen und die internen Vorgaben seines Unternehmens. Seine Aufgabe ist es, alle diese Gegebenheiten optimal miteinander zu verknüpfen, um die Ladung schiffsgerecht zu übernehmen und ohne Havarie so schnell wie möglich sicher zum Bestimmungshafen zu transportieren und  abzuliefern. Die Decksmannschaft, die aus dem Steuermann, Bootsmann, Matrosen-Motorenwart, Matrosen, Leichtmatrosen (Schiffsjunge/-mädchen) oder einem Decksmann bestehen kann, sind dabei seine Gehilfen.

 

Der Beruf  des Binnenschiffers hat viele Arbeitsgebiete, hierzu gehören u.a.:

 

• Mitwirken beim Fahren von Schiffen auf Binnenwasserstraßen und im Hafen
• Pflegen und Instandhalten des Schiffes sowie dessen Einrichtungen
• Pflegen und Instandhalten der Technik
• Fertigmachen des Schiffes zur Fahrt
• Laden und Löschen
• Überwachen des Ladegute


Heutzutage fahren die meisten Familien der Schiffsbesatzungen nicht mehr auf dem Schiff mit, sondern leben an Land. Aus diesem Grunde bieten die Reedereien Dienst- und Freizeitsysteme an, so dass die Besatzungsmitglieder regelmäßig bei der Familie zu Hause sein können. Zum Wohnen an Bord sind Schiffswohnungen eingerichtet.

 

Wer auf dem Wasser zu Hause sein möchte, muss mit dem Team an Bord den Alltag teilen. Es sind Gemeinschaftsgeist, Zuverlässigkeit, Mut zur Verantwortung und ein rechtes Maß an Selbständigkeit, aber auch handwerkliches Geschick und technisches Interesse gefordert.

 

Weitere Infornationen siehe Infobroschüre.

 


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Am dem 09.07.2010 beginnen die Prüfungen... mehr




12.04.2010  Start des 238. SK

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